Familienhebamme

Familienhebammen sind staatlich examinierte Hebammen mit einer Zusatzqualifikation. Diese befähigt sie dazu, Eltern und Familien in belastenden Lebenssituationen zu unterstützen. Sie gehen bis zu einem Jahr nach der Geburt des Kindes in die Familien, unterstützen bei der gesundheitlichen Versorgung und leisten dort psychosoziale Unterstützung.

Unter anderem geben Familienhebammen Informationen und Anleitung zu Pflege, Ernährung, Entwicklung und Förderung des Kindes. Dabei binden sie alle Familienmitglieder ein. Die Familienhebammen vermitteln bei Bedarf weitere Hilfen. Sie sind damit für Familien wichtige Lotsinnen durch die zahlreichen Angebote der Frühen Hilfen. Kompetenzen von Familienhebammen sind beschrieben im vom NZFH entwickelten „Kompetenzprofil Familienhebammen“.

Rund um die Geburt sind Familien eher bereit, Hilfen anzunehmen. Hebammen gegenüber haben Mütter zudem in der Regel großes Vertrauen. Aus diesem Grund können Familienhebammen leichter Zugänge zu weiteren Hilfen schaffen bzw. Familien für eine Annahme von Hilfe motivieren.

Der Einsatz von Familienhebammen ist Fördergegenstand der Bundesinitiative Frühe Hilfen.

Seit August 2013 arbeitet Monika Nottebaum mit 13 Std. / Woche als Familienhebamme bei donum vitae Wuppertal. Dank Spenden konnten wir die Stelle inzwischen aus eigenen Mitteln auf 20 Wochenstunden erhöhen.

 

Finanziert wird diese Stelle über die Bundesinitiative Frühe Hilfen.